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29.04.2014 | Top-Thema KiStAM: Kirchensteuerabzug zur Kapitalertragsteuer ab 2015

Anmeldung, Zahlung und Bescheinigung

Die Kirchensteuer ist zusammen mit der Kapitalertragsteuer beim Finanzamt anzumelden und zu entrichten. Aufgrund des Verweises in § 51a Abs. 1 EStG gelten hierzu die gesetzlichen Regelungen zur Kapitalertragsteuer (§§ 43 ff EStG). Mindert sich die Bemessungsgrundlage der Kapitalertragsteuer oder ist vom Kapitalertragsteuerabzug Abstand zu nehmen (Freistellungsauftrag, Nichtveranlagungs-Bescheinigung - § 44a EStG), ist insoweit auch keine Kirchensteuer zu erheben, da es an der notwendigen Bemessungsgrundlage für den Kirchensteuerabzug mangelt.mehr


29.04.2014 | Top-Thema KiStAM: Kirchensteuerabzug zur Kapitalertragsteuer ab 2015

Berechnung des Steuerabzugs

Bei kirchensteuerpflichtigen Kapitalanlegern wird die Kirchensteuer auf Grundlage des Steuersatzes für Kapitaleinkünfte berechnet. Da Kapitalerträge möglichst nicht mehr in die Einkommensteuererklärung aufgenommen werden sollen, wurde ab dem Jahr 2009 der Sonderausgabenabzug auf Kirchensteuer – soweit dieser auf mit dem Abgeltungsteuersatz besteuerte Kapitalerträge entfällt – eingeschränkt (§ 10 Abs. 1 Nr. 4 EStG). Im Fall einer Kirchensteuerpflicht ermäßigt sich anstelle dessen die Steuer um 25 % der auf die Kapitalerträge entfallenden Kirchensteuer (§ 32d Abs. 1 Satz 3 EStG). mehr


29.04.2014 | Top-Thema KiStAM: Kirchensteuerabzug zur Kapitalertragsteuer ab 2015

Automatisiertes Verfahren ab 2015

Inländische Banken und andere abzugspflichtige Personen müssen unter bestimmten Voraussetzungen neben der Kapitalertragsteuer und dem Solidaritätszuschlag auch die Kirchensteuer einbehalten. In den Jahren 2009-2014 wird der Kirchensteuerabzug auf Kapitalerträge nur dann vorgenommen, wenn der Steuerpflichtige dies ausdrücklich beim Steuerabzugsverpflichteten beantragt hat. Im Ergebnis erfolgte der Kirchensteuerabzug auf freiwilliger Basis. Dieses Verfahren sollte lediglich übergangsweise eingesetzt werden. Ab dem Jahr 2015 sind all diejenigen, die Kapitalertragsteuer einbehalten müssen, auch zum Kirchensteuerabzug verpflichtet. mehr






20.02.2014 | Top-Thema Antrag auf Aufteilung der Gesamtschuld nach §§ 268 ff. AO

Grundsätze

In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass Ehegatten die Aufteilung der Gesamtschuld nach den §§ 268 ff. AO beantragen. Ist z. B. einer der beiden Ehegatten im Insolvenzverfahren und hatte ausschließlich nur der insolvente Ehegatte (für ein Jahr vor Verfahrenseröffnung) die Einkünfte, bietet sich für den anderen Ehegatten die Aufteilung der Gesamtschuld an, weil dann vollstreckungsrechtlich keine Schuld mehr für die Ehegatten verbleibt.mehr