Investmentfonds / 2.2.3 Verlustverrechnung

Negative Erträge des Fondsvermögens sind in erster Linie mit positiven Erträgen desselben Jahrs zu verrechnen. Allerdings ist eine Verrechnung nur mit Erträgen gleicher Art zulässig. Da die einzelnen Erträge bei den jeweiligen Anlegergruppen (Privatanleger, Personenunternehmen, Kapitalgesellschaft) zu unterschiedlichen Besteuerungsfolgen führen, werden auf Fondsebene mehrere sog. Verlustverrechnungskategorien gebildet.

So können z. B. Verluste aus dem Verkauf von Rentenpapieren (Veräußerungsgewinne hieraus sind nur bei Ausschüttung steuerpflichtig) nicht mit Zinserträgen verrechnet werden (diese sind bei Ausschüttung und Thesaurierung steuerpflichtig). Bleibt per Saldo ein negativer Betrag, wird er nicht etwa den Fondsanlegern steuerlich zugerechnet, sondern auf der Ebene des Fonds in das folgende Geschäftsjahr übertragen.[1]

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