Erstberatungsbrief: Steuerliche Gastronomieberatung

Kurzbeschreibung

Dieser Musterbrief wendet sich direkt an den Mandanten und unterstützt den steuerlichen Berater für den Fall der Erstberatung oder bei einem Mandantenwechsel. Er zeigt Beratungspotenzial im Gastronomiebereich in steuerlicher Hinsicht auf.

Hinweis: Weitergabe von Mandanteninformationen

Die Weitergabe der Mandanteninformationen, z. B. per E-Mail oder als Brief, an Ihre Mandanten ist zulässig, die Weitergabe an Dritte außerhalb Ihrer Mandantschaft ist hingegen nicht zulässig. Ebenso zulässig ist die Veröffentlichung, z. B. als HTML-Dokument oder als PDF-Datei, im geschützten Bereich des Internetauftritts Ihrer Kanzlei. Aus urheberrechtlichen Gründen ist eine Veröffentlichung z. B. in sozialen Netzwerken oder auf Internet-Homepages im öffentlich zugänglichen Bereich nicht gestattet.

Steuerliche Gastronomieberatung

  [Briefkopf Kanzlei]
Frau/Herr …  
   
  [Datum]
   
Unser Termin/unser Telefonat am/vom …
   

Sehr geehrte Frau …, sehr geehrter Herr …,

Sie besitzen einen gut gehenden Gastronomie-, Hotellerie- oder Cateringbetrieb, welcher Ihre gesamte Aufmerksamkeit erfordert. Das Wohl Ihrer Gäste ist Ihr größtes Anliegen. Als selbstständiger Unternehmer tragen Sie aber auch die volle Verantwortung für alle steuerlichen Belange Ihres Betriebs und Sie stehen gerade für die steuerlich korrekte Abwicklung Ihrer Geschäftsvorfälle. Ich biete/Wir bieten Ihnen hierbei meine/unsere Unterstützung an. Ich berate/Wir beraten Sie in allen steuerlichen, handelsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Belangen der Gastronomiebranche. Wenn Sie Systemgastronom sind, unterstütze ich/unterstützen wir Sie auch besonders im Headoffice mit allen steuerlichen und wirtschaftlichen Belangen.

Risiko Bargeschäft

Was für Ihre Branche typisch ist, und was auch Ihren Betriebsprüfer hellhörig werden lässt, sind die branchenüblichen Bargeschäfte. Trotz Kreditkarte zahlt immer noch ein Großteil der Gäste in bar, wie Statistiken zeigen. Dies gilt besonders für den Gastronomiebetrieb. Die Hotelrechnung, welche in der Regel auch alle Speisen und Getränke beinhaltet, wird teilweise per Kreditkarte bezahlt. Die Rechnung für das bestellte Buffet wird überwiegend überwiesen.

Doch egal, wie die Zahlungsweise in Ihrem Betrieb in der Praxis erfolgt: Die Anforderungen an die Buchführung und die steuerlichen Aufzeichnungspflichten sind bei Gastronomen, Hoteliers und Systemgastronomen höher als in anderen Wirtschaftszeigen. Meine/Unsere Erfahrung zeigt, dass Gastronomen in der Finanzverwaltung unter einem "Anfangsverdacht" stehen.

Anfangsverdacht und Betriebsprüfung

Sie haben richtig gelesen: Sie stehen bei der Betriebsprüfungsstelle Ihres Finanzamts mehr im Visier als andere Betriebe. Daher ist höchste Sorgfalt an Ihre Kassenbuchführung und an Ihre betriebsinterne Buchhaltung zu stellen.

Ich kenne/Wir kennen die Tricks der Fahnder und wissen, dass Ihre Einnahmen regelmäßig anhand von Richtsätzen verprobt werden. Um die Buchhaltung eines Unternehmens auf Stichhaltigkeit und Plausibilität zu prüfen, bedienen sich die Prüfer spezieller Software. Stimmen die innerbetrieblichen Angaben nicht mit den Erfahrungswerten der Finanzverwaltung überein (sog. Richtsatzverprobung), werden Kassenfehlbeträge festgestellt oder scheinen bestimmte Geschäftsvorfälle unwahrscheinlich, droht schnell eine Schätzung. Diese kann für Sie auch als steuerehrlicher Unternehmer teuer werden, wenn Ihre Zahlen von der statistischen Norm extrem abweichen und Sie das nicht begründen können.

Sprechen Sie daher unbedingt mit mir/uns, wenn sich bei Ihnen die Betriebsprüfung ankündigt. Ich prüfe/Wir prüfen Ihre steuerlichen Unterlagen insbesondere auf mögliche Manipulationen im Einnahmebereich und checke/checken die Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung sowie Ihrer Kellnerabrechnungen. Regelmäßig Prüfungsgegenstand bilden auch das Wareneingangsbuch sowie die Pfandgutabrechnungen. Ich prüfe/Wir prüfen diese für Sie auf Korrektheit und Vollständigkeit.

Personalbeköstigung, Eigenverbrauch

In einem Gastronomiebetrieb liegt es nahe, dass sich sowohl Sie als auch Ihr Personal im gestatteten Umfang an den vorhandenen Speisen und Getränken bedienen. Dies ist auch ganz legitim, sofern die steuerlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt werden. Steuerliche Fragen zur Personalbeköstigung und zur Beköstigung des Gastronomieunternehmers selbst bilden daher ein zentrales Thema bei der Betriebsprüfung. Sprechen Sie mit mir/uns. Ich nehme/Wir nehmen besonders Ihr Entnahmeverhalten unter die Lupe.

Digitale Unterlagen bei Bargeschäften

Für die Aufbewahrung digitaler Unterlagen im Zusammenhang mit Bargeschäften bzw. Registrierkassen usw. müssen Sie bestimmte Anforderungen erfüllen. Ich habe/Wir haben meine/unsere praktische Steuerberatung für Gastronomiebetriebe nach diesen Grundsätzen ausgerichtet. Gerne erläutere ich/erläutern wir Ihnen die Einzelheiten in einem persönlichen Gespräch.

Steuerfalle Umsatzsteuer

Wie Sie wissen, gelten in der Gastronomiebranche unterschiedliche Steuersätze. Beherbergungsleistungen müssen Sie zum ermäßigten...

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