Pflichtendelegation: Die wi... / 5.1 Komplexe Organisation oder "Die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut".

Komplexe Organisationsformen im Unternehmensalltag (Matrixorganisationen) führen dazu, dass die Gefahr besteht, dass einzelne Bereiche nicht vollständig, vernünftig und lückenlos geregelt werden. Ergeben sich durch komplexe Strukturen unklare Regelungsbereiche, können Haftungsrisiken im Störfall entstehen.

 

Praxis-Beispiel

Lücken im Organisationsgeflecht vermeiden

Mit Hilfe einer Matrix nach dem AKV-Prinzip (Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortung) können solche Lücken vermieden werden. Möglich sind ebensogut auch andere Darstellungsfomen, wie z. B. die RACI-Technik (Responsible, Accountable, Consulted und Informed). Dieser Text legt für die Compliance-Zwecke der Pflichtendelegation die AKV-Technik zu Grunde. Diese ist u. E. in der Praxis leichter zu handhaben als die häufig gebrauchte RACI-Methode, die eine tiefer gegliederte Aufteilung der Verantwortlichkeiten verlangt (in der Regel sollte pro Aktivität nur eine Person Durchführungs- oder Überwachungsverantwortung haben).

Im Ergebnis gilt es, das Zusammenspiel der Verantwortung einzelner Pflichten der Standortleiter, Geschäftsbereichsleiter, Produktionsleiter, Service-Center-Leiter und der verschiedenen Beauftragten im Unternehmen wie insbesondere Arbeitssicherheit, Umwelt, Brandschutz, Abfall, Gefahrgut, Strahlenschutz, Exportkontrolle, REACH, SHE, Datenschutz, Informationssicherheit etc. sicherzustellen.

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