Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / a) Definition der betrieblichen Altersvorsorge
 

Rn. 32

Stand: EL 126 – ET: 02/2018

Nach der FinVerw (BMF v 24.07.2013, BStBl I 2013, 1022 Rz 284) handelt es sich um betriebliche Altersvorsorge nach dem BetrAVG nur dann, wenn der ArbG wenigstens ein biometrisches Risiko (Alter, Tod, Invalidität) übernimmt u vorbehaltlich § 3 BetrAVG Ansprüche aus Leistung erst mit dem Eintritt des biologischen Ereignisses fällig werden; bei der Altersvorsorge das Ausscheiden aus dem Erwerbsleben. Als Untergrenze für die betriebliche Altersvorsorge wird regelmäßig die Vollendung des 60. Lebensjahres angesehen. Umfasst werden dabei Leistungen an die Witwe o den Witwer des ArbN, Kinder iSv § 32 Abs 3 4 S 1 Nr 1 – 3 EStG, den früheren Ehegatten o den Lebensgefährten. Die Zahlungsweise stellt für die Beurteilung keine Rolle.

Keine betriebliche Altersvorsorge liegt dagegen vor, wenn zwischen ArbG u ArbN die Verberblichkeit von Anwartschaften vereinbart wird. Wird vereinbart, künftigen Arbeitslohn ohne Abdeckung eines biometrischen Risikos zu einem späteren Zeitpunkt, auch mit Wertsteigerung, auszuzahlen, kann darin Lohnverwendung liegen; Einzelheiten u zur Hinterbliebenenversorgung s BMF BStBl I 2004, 1065 Rz 154ff.

Das ist nur ein Ausschnitt aus dem Produkt Steuer Office Gold. Sie wollen mehr? Dann testen Sie hier live & unverbindlich Steuer Office Gold 30 Minuten lang und lesen Sie den gesamten Artikel.


Meistgelesene beiträge