Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 1. Sachliche Anwendungsbereiche
 

Rn. 11

Stand: EL 133 – ET: 01/2019

Nach dem Wortlaut des Einleitungssatzes des § 6 EStG gelten die allg Bewertungsvorschriften für "WG". Gemeint sind damit aktive u passive, letztgenannte schon deswegen, weil in den folgenden Absätzen umfangreiche Regeln zu Rückstellungen und Verbindlichkeiten enthalten sind. Umgekehrt gelten die Bewertungsvorschriften nicht für RAP – zumindest, wenn man den Gesetzeswortlaut betrachtet. RAP sind systematisch gesehen etwas anderes als WG aktiver u passiver Art. Deshalb sind (aktive) RAP keiner Teilwertabschreibung zugänglich (BFH BStBl III 1967, 607; BStBl II 1970, 209).

 

Rn. 12

Stand: EL 133 – ET: 01/2019

Zu bewerten sind einzelne WG, entsprechend dem handelsrechtlichen Einzelbewertungsgrundsatz (§ 252 Abs 1 Nr 3 HGB, s Rn 66).

 

Rn. 13

Stand: EL 133 – ET: 01/2019

§ 6 Abs 1 EStG gilt dem Wortlaut und der Systematik nach für die Fälle der Gewinnermittlung durch Vermögensvergleich nach § 4 Abs 1, 5 EStG sowie nach § 13a Abs 2 S 1 EStG (sog Gewinneinkünfte).

 

Rn. 14

Stand: EL 133 – ET: 01/2019

Bei zulässiger Gewinnermittlung durch Einnahme-Überschuss-Rechnung nach § 4 Abs 3 EStG sind die Bewertungsvorschriften des § 6 EStG nur teilweise anwendbar, und zwar wegen der Bezugnahme in § 4 Abs 3 S 3 EStG für die Ausgangsgrößen zur Vornahme von AfA (AK und HK): auch s § 6 Abs 7 EStG (s Rn 1881). Teilwertabschreibungen sind für die Überschussrechner allerdings nicht möglich (s Rn 1881).

 

Rn. 15–20

Stand: EL 133 – ET: 01/2019

vorläufig frei

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