Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / 5. Verhältnis zur Zusage nach § 89 Abs 2 AO
 

Rn. 19

Stand: EL 109 – ET: 04/2015

Der Gesetzgeber hat durch das Föderalismus-BegleitG vom 05.09.2006, BGBl I 2006, 2098 die Vorschrift des § 89 Abs 2 AO in die AO eingefügt. Danach kann der StPfl aus Gründen der Planungs- und Entscheidungssicherheit eine verbindliche Auskunft (Zusage) darüber verlangen, wie ein in der Zukunft liegender Sachverhalt steuerlich zu beurteilen ist.

Nach Schmidt/Krüger, § 42e EStG Rz 13 und Schmitz in Schwarz, AO, § 89 AO Rz 102 ist § 89 Abs 2 AO neben § 42e EStG anwendbar, während Eisgruber in Kirchhof, § 42e EStG Rz 2 9. Aufl dieses verneint. Danach ist § 42e EStG lex specialis. ME ist § 89 Abs 2 AO neben § 42e EStG anwendbar, da die inhaltlichen Anforderungen unterschiedlich sind, s AEAO zu § 89 AO Tz 3.4 ff, und auch der Gesetzgeber nicht geregelt hat, dass für LSt-Auskünfte § 42e EStG lex specialis ist.

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