Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / A. Einführung
 

Rn. 1501

Stand: EL 118 – ET: 10/2016

Die Einnahme-Überschussrechnung ist in ihrer Grundform im deutschen Steuerrecht älter als die Gewinnermittlung bilanzierender Kaufleute (zur Geschichte s K/S/M, § 4 EStG Rz D 2; Kanzler, FR 1998, 233, 235ff). Heute gibt es im deutschen Steuerrecht vier unterschiedliche Ermittlungsmethoden. Neben den Bestandsvergleichen nach § 4 Abs 1 EStG und § 5 Abs 1 EStG, der Gewinnermittlung nach Durchschnittssätzen gem § 13a EStG kennt das deutsche Steuerrecht die Gewinnermittlung durch Einnahme-Überschussrechnung gem § 4 Abs 3 EStG.

Dieser "Pluralismus der Gewinnermittlung" (Kruse in Festschrift für Ritter, 1997, 413, 422) ist historisch gewachsen. Die Differenzierung verursacht jedoch der Praxis und der Rspr Probleme ganz eigener Art. Denn die Zuordnung der Gewinnermittlungsarten ist zwar vom G geregelt, aber viele Detailfragen bedürfen der Klärung durch Rspr und Verwaltung (vgl Kanzler, FR 1998, 233, 234).

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