Littmann/Bitz/Pust, Das Ein... / Schrifttum:

Patt/Rasche, Zur Frage des Sonder-BV bei Vermietungen zwischen Schwester-PersGes, DStR 1995, 401;

Rose, Gelungene Klärung des Bilanzkonkurrenz-Problems bei Schwester-PersGes, FR 1995, 763;

Schulze zur Wiesche, Die steuerliche Behandlung der Rechtsbeziehungen zwischen Schwestergesellschaften – Erlass v 28.04.1998, StBp 1998, 314;

Ley, Gesellschafterkonten bei Doppelstock- u Schwestermitunternehmerschaften im Ertragsteuerrecht, KÖSDI 2003, 13 573;

Schiffers, Leistungen zwischen PersGes u Gesellschafter, GmbH-StB 2004, 334, 337;

Korn, Geschäftsbeziehungen zwischen "Schwestergesellschaften" im Ertragsteuerrecht, KÖSDI 2007, 15 711;

Gosch, "Zoff im BFH"; Die vorläufig vorweggenommene Divergenzsanrufung, DStR 2010, 1173;

Siegel, Zuordnungsänderungen in PersGes, FR 2011, 45;

Bareis, Änderungen der Verfügungsrechte bei Mitunternehmerschaften ohne o mit Gewinnrealisierung?, Zur Diskussion zwischen dem I. u IV. Senat des BFH, FR 2011, 153;

Ley, Der WG-Transfer zwischen Schwester-PersGes – eine abgekürzte Aus- u Einbringung, DStR 2011, 1208;

Scharfenberg, Überführung u Übertragung einzelner WG nach § 6 Abs 5 EStG – Anm zu BMF v 08.12.2011, DB 2012, 193, zu III.3;

Bernütz/Loll, Übertragung von WG zwischen Schwester-PersGes nach § 6 Abs 5 EStG, DB 2013, 665;

Bernütz/Loll, Aktuelle Entwicklungen u Tendenzen in der finanzgerichtlichen Rspr zu PersGes, DStR 2013, 886;

Mitschke, Nach dem Spruch des IV. BFH-Senats: Neu zu erwartende Rspr anderer BFH-Senate im Bereich der PersGes-Besteuerung, FR 2013, 314;

Cropp, Fallkonstellationen zum WG-Transfer bei nicht beteiligungsidentischen PersGes, DStR 2014, 1855;

Kamps, Übertragung von Einzel-WG zwischen beteiligungsidentischen Schwester-PersGes – Neue Lösungswege, FR 2015, 1058;

Fischer/Petersen, Der Transfer von WG zwischen beteiligungsidentischen PersGes – Neue Gestaltungswege, DStR 2019, 2169.

Verwaltungsanweisungen:

BMF v 28.04.1998, BStBl I 1998, 583 (Sonder-BV bei Vermietung an Schwester-PersGes u nicht fremdübliche Konditionen);

bundeseinheitlich OFD Mchn, DB 1999, 1878;

BMF v 29.10.2010, BStBl I 2010, 1206BMF v 08.12.2011, BStBl I, 2011, 1279 Tz 18 (Übertragung von WG zwischen beteiligungsidentischen Schwester-PersGes);

OFD Ffm v 10.04.2019, S 2241 A-117-St 213, DStR 2019, 1357 (Rz 18–20 zu § 6 Abs 5 S 3 Nr 2 EStG nebst Anhang betreffend Ergänzung zu BMF v 12.09.2013, BStBl I 2013, 1164 aufgrund Beschlusses der Referatsleiter des Bundes u der Länder).

Ferner s Schrifttum vor Rn 29 (mitunternehmerische Betriebsaufspaltung) u s Schrifttum vor Rn 90 (zum Leistungsaustausch).

 

Rn. 19

Stand: EL 143 – ET: 06/2020

Insb bei völliger Beteiligungs- und Beteiligtenidentität an mehreren unter individuellen Namen auftretenden und von der Zwecksetzung her unterscheidbaren gewerblichen o gewerblich geprägten Schwester-PersGes, die nicht aneinander beteiligt sind (ansonsten zu Doppelstock-PersGes s Rn 111a-111b), erhebt sich die Frage, ob eine Zusammenfassung zu einer einheitlichen Mitunternehmerschaft mit einheitlichem Gewinnfeststellungsverfahren zulässig bzw geboten ist. Dies hat der BFH mit dem Hinweis auf die – eingeschränkte – Selbstständigkeit der gewerblichen PersGes als Subjekt der Gewinnerzielung und Gewinnermittlung (s Rn 12a) abgelehnt (BFH BFH/NV 2005, 1737; BStBl II 1999, 483; 1998, 325; 1996, 93; 1996, 82; 1992, 375; 1991, 692; 1982, 93; 1981, 433; 1981, 307). Auch eine Zusammenfassung einer gewerblichen PersGes mit einer vermögensverwaltenden PersGes ist nicht zulässig: BFH v 17.12.2008, BStBl II 2009, 529 (so auch FG BBg v 10.09.2009, 1 K 3292/02B rkr).

Tätigkeitsvergütungen der Schwester-PersGes A in Erfüllung ihres eigenen Unternehmensgegenstandes an Schwester-PersGes B sind nicht Sondervergütungen der B bei A.

Den so verstandenen Vorrang der Selbstständigkeit von Schwester-PersGes vor der transparenten Besteuerung der Gesellschafter (dazu s Rn 7 12b) hat der I. Senat (BFH v 25.11.2009, BStBl II 2010, 471) auch seiner Entscheidung zu § 6 Abs 5 S 3 EStG bei unentgeltlichen Übertragungen von WG zwischen beteiligungsidentischen Schwester-PersGes zugrunde gelegt; er fordert Aufdeckung der stillen Reserven trotz fehlender personeller Verschiebung von stillen Reserven, weil er eine steuerneutrale Auslegung der Anwendbarkeit von § 6 Abs 5 S 3 EStG iSd Transparenzprinzips mit Hinweis auf den Willen des Gesetzgebers ablehnt (ebenso OFD Ffm v 10.04.2019, S 2241 A-117-St 213, Tz 18; auch FG BdW v 21.08.2013, EFG 2013, 332; BMF v 08.12.2011, BStBl I 2011, 1279 Rz 18 u BMF BStBl I 2010, 1206). Diese Übertragungen waren bis zur erstmaligen gesetzlichen Regelung gemäß § 6 Abs 5 EStG durch das StEntLG 1999 (s vor § 1 Rn 129b (Bitz)) zum Buchwert möglich, sind aber in der abschließenden Aufzählung von § 6 Abs 5 EStG idF UntStFG 2001 (s vor § 1 Rn 146 (Bitz)) nicht gesondert geregelt (s BFH v 25.11.2009, aaO, Rz 34; BMF v 08.12.2011, BStBl I 2011, 1279 Rz 18); Wendt, FR 2002, 57, 64) u deshalb nicht mehr steuerneutral zulässig.

Anderer Ansicht mit beachtlichen Argumenten zugunsten einer analogen Anwendung von §...

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