Körperschaftsteuererklärung... / 9.2.2 Zeile 52

In dieser Zeile wird der Betrag in der Vorspalte um den Sonderausweis verringert. Da es aufgrund der fiktiven Herabsetzung des Dotationskapitals auf 0 (Zeile 51) kein Dotationskapital gibt, kann es auch keinen Sonderausweis mehr geben.

Durch den Abzug des Sonderausweises verringert sich der Betrag des (herabgesetzten) Dotationskapitals, der in Zeile 54 in das steuerliche Eigenkapitalkonto eingestellt wird. In das steuerliche Einlagekonto ist nämlich nur der Betrag des Dotationskapitals einzustellen, der aus Einlagen stammt. Die Teile des Dotationskapitals, die aus einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln stammen, und die daher in dem Sonderausweis ausgewiesen sind, können nicht in das steuerliche Einlagekonto eingestellt werden. Stattdessen ist der Betrag der Neurücklagen um diesen Betrag zu erhöhen. Das aus den Neurücklagen stammende Dotationskapital ist damit bei der fiktiven Kapitalherabsetzung wieder in die Neurücklagen eingestellt worden.

Die Verrechnung mit dem Sonderausweis kann nur in Höhe des vorhandenen Sonderausweises erfolgen. Der Sonderausweis kann 0 betragen, aber nicht negativ werden. Da der Sonderausweis maximal die Höhe des Dotationskapitals betragen kann, wird er in dieser Zeile notwendig auf 0 gemindert.

Dadurch, dass der Sonderausweis in Zeile 52 auf 0 gestellt wird, wird erreicht, dass er nicht auf den übernehmenden Rechtsträger übergehen kann. Eine Zusammenrechnung der Beträge des übertragenden Betriebs gewerblicher Art mit denen des übernehmenden Rechtsträgers erfolgt nur für das steuerliche Einlagekonto und die Neurücklagen, nicht für den Sonderausweis. Der Sonderausweis des zusammengefassten Betriebs gewerblicher Art wird in Zeile 11 des Vordrucks für den übernehmenden Betrieb gewerblicher Art im Folgejahr neu gebildet.

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