Körperschaftsteuererklärung... / 7.1.6 Zeile 37

Weiterhin ist zu berücksichtigen, dass das herabgesetzte Nennkapital, soweit es in das steuerliche Eigenkapitalkonto oder in die Neurücklagen eingestellt worden ist, an den Träger ausgezahlt worden sein kann.

Der Herabsetzungsbetrag ist, soweit er aus dem Sonderausweis stammt, in Zeile 34 in die Neurücklagen, im Übrigen in Zeile 36 in das steuerliche Einlagekonto eingestellt worden. Das ist unrichtig, soweit dieser Betrag bereits an den Träger ausgezahlt worden ist. Er ist dann im Vermögen des Betriebs gewerblicher Art nicht mehr vorhanden und darf daher auch nicht mehr im steuerlichen Einlagekonto und in den Neurücklagen erfasst werden. Daher sind steuerliches Einlagekonto und Neurücklagen um die an den Träger ausgekehrten Beträge des Nennkapitals zu kürzen, höchstens jedoch um den Betrag, der in den Zeilen 34, 36 in die Neurücklagen und das steuerliche Einlagekonto eingestellt worden ist.

Vom steuerlichen Einlagekonto abzuziehen ist nur derjenige Betrag der Kapitalherabsetzung, der nicht aus der Verwendung des Sonderausweises stammt, also nicht der Betrag aus Zeile 34. Dieser Betrag ist von den Neurücklagen abzuziehen. Das steuerliche Einlagekonto ist daher nur um den Betrag aus Zeile 36 zu mindern. Im steuerlichen Einlagekonto verbleibt daher nur der Betrag der Kapitalherabsetzung, der nicht an die Anteilseigner ausgezahlt wurde.

Soweit die Rückzahlung des Nennkapitals aus dem steuerlichen Einlagekonto finanziert worden ist, unterliegt sie nicht der Kapitalertragsteuer. Der Betrag aus Spalte 3 ist daher zur Verminderung der kapitalertragsteuerpflichtigen Beträge in Zeile 67 zu übertragen.

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