Körperschaftsteuererklärung... / 7.1.3 Zeile 34

Diese Zeile dient der Aufnahme einer Kapitalherabsetzung, soweit damit der eingezahlte Teil des Nennkapitals zurückgezahlt wird. Nicht erfasst wird daher der ausstehende Teil des Nennkapitals (Zeile 35).

Nach § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG gilt in erster Linie der Teil des Nennkapitals als herabgesetzt, der aus Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln stammt. Zuerst herabgesetzt wird also der Betrag, der im Sonderausweis festgestellt worden ist; danach wird das steuerliche Einlagekonto in Höhe des durch Einlagen der Anteilseigner gebildeten Nennkapitals verwendet. In Zeile 34 ist daher der Herabsetzungsbetrag zuerst vom Sonderausweis in Spalte 5 abzuziehen. Gleichzeitig ist ein entsprechender Zugang bei den Neurücklagen auszuweisen. Dies geschieht unabhängig davon, ob der Betrag an den Träger ausgekehrt wird oder nicht. Die Auskehrung an den Träger wird erst in Zeile 37 berücksichtigt.

Die Verrechnung mit dem Sonderausweis hat nur in Höhe des vorhandenen Sonderausweises zu erfolgen. Der Sonderausweis kann 0 betragen, aber nicht negativ werden.

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