Körperschaftsteuererklärung... / 9.7 Zeile 28

In dieser Zeile ergibt sich in den Spalten 3 und 4 die Zwischensumme. Der Ausweis erfolgt (fiktiv) so, als ob der übernehmende Rechtsträger kein Nennkapital mehr hat (zur Neubildung des Nennkapitals Zeile 32).

In Spalte 3 wird das steuerliche Einlagekonto nach Zuführung des aus tatsächlich geleisteten Einlagen der Anteilseigner stammenden Nennkapitals ausgewiesen. In Spalte 4 ergibt sich der Stand des Sonderausweises. Dieser ist in den Fällen der Zeilen 24 ff. notwendig 0, da in Zeile 25 der gesamte Sonderausweis abgezogen worden ist. Das ist konsequent, da der Sonderausweis definiert ist als "aus Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln stammendes Nennkapital". Wenn aber aufgrund der fiktiven Kapitalherabsetzung kein Nennkapital mehr vorhanden ist, kann auch kein Sonderausweis mehr bestehen. Soweit erforderlich, wird der Sonderausweis in Zeile 36 neu gebildet. Ist der übertragende Rechtsträger nicht an dem übernehmenden beteiligt, also in den Fällen der Zeile 23, kann Spalte 4 einen positiven Betrag enthalten.

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