Körperschaftsteuererklärung... / 6.8 Zeile 14h

Besteht ein Sonderausweis, ist dieser zunächst aufzulösen, soweit fiktiv eingezahltes Nennkapital zurückgezahlt wird.

Da der Erwerb eigener Anteile wie eine Nennkapitalherabsetzung behandelt wird, ist die Verwendungsreihenfolge entsprechend anzuwenden. Nach § 28 Abs. 2 Satz 1 KStG gilt in erster Linie der Teil des Nennkapitals als herabgesetzt, der aus Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln stammt. Zuerst herabgesetzt wird also der Betrag, der im Sonderausweis enthalten ist. Danach wird das steuerliche Einlagekonto in Höhe des durch Einlagen der Anteilseigner gebildeten Nennkapitals verwendet.

In Zeile 14h ist daher der Herabsetzungsbetrag vom Sonderausweis in Spalte 4 abzuziehen. Gleichzeitig ist der in die Vorspalte 2 eingetragene Betrag entsprechend zu verringern, um den nach der Verrechnung mit dem Sonderausweis verbleibenden Betrag zu ermitteln. Die Verrechnung mit dem Sonderausweis hat nur in Höhe des vorhandenen Sonderausweises zu erfolgen. Der Sonderausweis kann 0 betragen, aber nicht negativ werden.

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