Gürsching/Stenger, Bewertun... / 3. Unterschreiten der Mindestlohnsumme (Abs. 3 Satz 5)
 

Rz. 81

Richtigerweise hätte das Gesetz in § 13a Abs. 3 Satz 1 ErbStG wohl besser von der "dauerhaften" Gewährung des Verschonungsabschlags gesprochen. Denn selbstverständlich wird der Verschonungsabschlag zunächst einmal unabhängig von einer Mindestlohnsumme gewährt. Entscheidend ist allein, ob nach Ablauf der jeweiligen Lohnsummenfrist (fünf oder sieben Jahre) die maßgebliche Mindestlohnsumme erhalten geblieben ist. Sollte dies nicht der Fall sein, dann vermindert sich der zunächst gewährte Verschonungsabschlag mit Wirkung für die Vergangenheit in demselben prozentualen Umfang, wie die Mindestlohnsumme unterschritten wird, § 13a Abs. 3 Satz 5 ErbStG.

 

Rz. 82

Demgegenüber unterliegen weder der Abzugsbetrag nach § 13a Abs. 2 ErbStG noch der Vorwegabschlag für Familienunternehmen nach § 13a Abs. 9 ErbStG bei einem Unterschreiten der Mindestlohnsumme einer Anpassung.

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