Gürsching/Stenger, Bewertun... / Der Wert des ...
 

Rz. 196

Der Wert des Grund und Bodens errechnet sich regelmäßig aus der Grundstücksfläche und dem Bodenrichtwert, vermindert um einen Abschlag von 30 % (§ 147 Abs. 2 Satz 1 i.V.m. § 145 Abs. 3 Satz 1 BewG). Der gegenüber der Bewertung unbebauter Grundstücke um 10 % höhere Abschlag wird vom Gesetzgeber mit den möglichen Beseitigungskosten der auf dem Grundstück befindlichen Gebäude begründet. Die Beseitigungskosten für solche Gebäude fallen deshalb an, weil die Gewerbebauten in aller Regel individuell gestaltet sind, so dass sich durch die eingeschränkte Nutzung des Gebäudes auch der Wert des Grund und Bodens mindert.

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