Gürsching/Stenger, Bewertun... / ▸ Anteile an Personengesellschaften
 

Rz. 425

Solche Anteile waren und sind für ertragsteuerliche Zwecke mit dem Buchwert des Kapitalkontos des Personengesellschafters anzusetzen, gleichviel ob die Beteiligung vom Personengesellschafter in einem (anderen) Betriebsvermögen gehalten wurde bzw. wird oder nicht.

Für Zwecke der Vermögensteuer (erhoben bis 31.12.1996; vgl. dazu Anm. 44) waren die Anteile an Personengesellschaften mit dem auf den betreffenden Personengesellschafter entfallenden Anteil am Einheitswert des Betriebsvermögens der Personengesellschaft anzusetzen. Dieser Anteil war nach Maßgabe des § 97 Abs. 1a BewG a.F. zu ermitteln.

Für Zwecke der Erbschafts- und Schenkungsbesteuerung galt im Grundsatz dasselbe. Ab 1.1.1998 werden allerdings (wegen Wegfalls der Vermögensteuer ab 1.1.1997 und Wegfalls der Gewerbekapitalsteuer ab 1.1.1998; vgl. Anm. 44) keine Einheitswerte des Betriebsvermögens mehr festgestellt. Ab diesem Zeitpunkt kam es auf den Anteil des Personengesellschafters am Wert des Betriebsvermögens der Personengesellschaft an (vgl. § 12 Abs. 5 ErbStG a.F., i.V.m. § 97 Abs. 1a BewG a.F.; ferner R 122 Nr. 3 ErbStR a.F.).

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