Gürsching/Stenger, Bewertun... / 7. Restbuchwert
 

Rz. 277

Ermittelt der Steuerpflichtige bei Zugehörigkeit des Grundstücks zum Betriebsvermögen seinen Gewinn durch Einnahme-Überschussrechnung, entspricht der ertragsteuerliche Wert des Gebäudes dem Restbuchwert im Bewertungsstichtag. Der Restbuchwert berechnet sich regelmäßig aus den Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich zu verrechnender Zuschüsse und der bis zum Bewertungsstichtag in Anspruch genommenen Abschreibungen.

 

Rz. 278

Bei Industriegrundstücken, die sich ausnahmsweise im Privatvermögen befinden, ist der Gebäudewert ebenfalls auf der Grundlage der Anschaffungs- oder Herstellungskosten zu ermitteln, wobei bis zum Bewertungsstichtag gewährte Zuschüsse abzurechnen und auch die Abschreibungen bis zum Bewertungsstichtag zu berücksichtigen sind, und zwar in tatsächlich vorgenommener Höhe. R 179 Abs. 4 Satz 4 ErbStR 2003 bestimmt für diese Fälle, dass für Zeiten, in denen ein Gebäude oder Gebäudeteil nicht der Einkunftserzielung diente und daher keine Abschreibungen in Anspruch genommen werden konnten, die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um die lineare AfA nach § 7 Abs. 2 EStG, i.d.R. sind dies 2 % pro Jahr, zu mindern sind.

 

Rz. 279– 280

Einstweilen frei.

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