Gürsching/Stenger, Bewertun... / 2. Persönlicher, sachlicher und zeitlicher Anwendungsbereich der Vorschrift

a) Persönlicher Anwendungsbereich

 

Rz. 29

Der persönliche Anwendungsbereich erstreckt sich auf die Inhaber und Mitinhaber gewerblicher Unternehmen i.S.v. §§ 95 und 97 BewG sowie – bewirkt durch die Gleichstellungsklausel in § 96 BewG – auch auf die Inhaber und Mitinhaber freiberuflicher Unternehmen i.S.v. § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG und auf die Einnehmer einer staatlichen Lotterie, soweit die letztgenannte unternehmerische Betätigung nicht ohnehin schon im Rahmen eines Gewerbebetriebs ausgeübt wird (§ 18 Abs. 1 Nr. 2 EStG).

 

Rz. 30– 35

Einstweilen frei.

b) Sachlicher Anwendungsbereich

 

Rz. 36

Der sachliche Anwendungsbereich der Norm erfasst die passiven (negativen) Wirtschaftsgüter des inländischen Betriebsvermögens, also die (gewissen und ungewissen) Verbindlichkeiten, Rückstellungen, sonstigen Abzüge, wie etwa passive Rechnungsabgrenzungsposten, Schuldposten i.S.v. § 103 Abs. 2 BewG und Rücklagen, soweit letztere ausnahmsweise gem. § 103 Abs. 3 BewG den Wert des Betriebsvermögens mindern.

 

Rz. 37

Der sachliche Anwendungsbereich des § 103 Abs. 2 BewG beschränkt sich auf "beherrschte (Kapital-)Gesellschaften" (näher dazu in Anm. 996 ff.).

 

Rz. 38

Zum Bedeutungswandel und zur Bedeutungseinbuße des § 103 BewG seit dem Inkrafttreten des ErbStRG v. 24.12.2008 für Bewertungsstichtage (Besteuerungszeitpunkte) ab 1.1.2009 vgl. oben Anm. 11 ff.

 

Rz. 39– 45

Einstweilen frei.

c) Zeitlicher Anwendungsbereich

 

Rz. 46

Zum zeitlichen Anwendungsbereich der unterschiedlichen Fassungen der Vorschrift vgl. Anm. 53 ff.

 

Rz. 47– 52

Einstweilen frei.

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