Gürsching/Stenger, Bewertun... / 4. Näherrücken des Abbruchzeitpunktes
 

Rz. 93

Das Näherrücken des Abbruchzeitpunktes ist nach geänderter Verwaltungsauffassung als Änderung der tatsächlichen Verhältnisse anzusehen. Unter Berücksichtigung der Wertfortschreibungsgrenzen des § 22 Abs. 1 BewG ist deshalb eine Wertfortschreibung durchzuführen. Die frühere Verwaltungsregelung, dass ein einmal gewährter Abschlag wegen der Abbruchverpflichtung erstarrt, gilt daher nicht mehr. Dies führt dazu, dass unter Umständen bis zum Abbruch des Gebäudes jedes Jahr der Einheitswert neu festzustellen ist, sofern der Abschlag wegen der Verpflichtung zum Abbruch nach § 93 Abs. 3 Satz 3 Halbs. 1 BewG dazu führt, dass die Abweichung des neuen Einheitswerts zum vorherigen Einheitswert die Wertfortschreibungsgrenze mehr als 10 %, mindestens aber 500 DM, oder mehr als 5 000 DM beträgt.

 

Rz. 94–96

Einstweilen frei.

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