Gürsching/Stenger, Bewertun... / b) Einfamilien- und Zweifamilienhaus
 

Rz. 286

Bei Ein- und Zweifamilienhäusern (vgl. hierzu § 75 BewG Anm. 27 ff.) kommt ein Zuschlag erst dann in Betracht, wenn die gesamt Grundstücksfläche mehr als 1 500 qm beträgt. Die ursprüngliche Regierungsvorlage sah bei diesen Grundstücken zunächst das Zehnfache der bebauten Fläche als normale Fläche an. Dem ist jedoch der Finanzausschuss des Bundestages nicht gefolgt, da nach seiner Ansicht diese Regelung zu einer Begünstigung all derjenigen Eigentümer geführt hätte, die auf ihren Grundstücken aufwändige Häuser mit verhältnismäßig großen Grundflächen errichtet haben. Deshalb hatte der Finanzausschuss des Bundestages entsprechend der in das verabschiedete BewG übernommenen endgültigen Fassung empfohlen, die Erhöhung des Grundstückswerts wegen übergroßer Fläche bei den Einfamilienhäusern und Zweifamilienhäusern ausschließlich von einer absoluten Grundstücksgröße – von mindestens 1 500 qm – abhängig zu machen. Im Falle der übrigen Grundstücksarten hat sich eine solche Problematik nicht gestellt.

 

Rz. 287–290

Einstweilen frei.

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