Gürsching/Stenger, Bewertun... / V. Abbauland (Abs. 4)
 

Rz. 221

Abbauland gehört zum Wirtschaftsteil des Betriebs der Land- und Forstwirtschaft (§ 160 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a BewG). Zum Abbauland gehören die Betriebsflächen, die durch Abbau der Bodensubstanz überwiegend für den Betrieb der Land- und Forstwirtschaft nutzbar gemacht werden. Die abgebaute Bodensubstanz muss danach überwiegend, d.h. zu mehr als der Hälfte, im Betrieb der Land- und Forstwirtschaft verwendet werden. Nur bei Vorliegen dieser Voraussetzung gehört Abbauland zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen.

 

Rz. 222

§ 160 Abs. 4 BewG bezeichnet die abbaubare Bodensubstanz explizit als Sand-, Kies- und Lehmgruben. Aufgeführt sind auch Steinbrüche und Torfstiche. Diese Aufzählung ist allerdings nicht umfassend; vielmehr sind auch vergleichbare Bodensubstanzen dem Abbauland zugehörig. Nicht kulturfähige ehemalige Abbauflächen eines Betriebes der Land- und Forstwirtschaft oder Flächen, die bei geordneter Wirtschaftsweise keinen Ertrag abwerfen können, gehören allerdings nicht zum Abbauland, sondern zum Unland.

 

Rz. 223–225

Einstweilen frei.

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