Gürsching/Stenger, Bewertun... / II. Einheitsbewertung im Beitrittsgebiet zum 1.1.1935
 

Rz. 3

Im Beitrittsgebiet wird für das Erbbaurecht und für das erbbaurechtsbelastete Grundstück nur ein Einheitswert festgestellt (wegen der Bedenken hiergegen vgl. § 92 BewG Anm. 1). Dieser Einheitswert umfasst als Gesamtwert den Grund und Boden und das Gebäude, wobei die Belastung mit dem Erbbaurecht zunächst nicht berücksichtigt wird (§ 46 Abs. 1 RBewDV). Der Gesamtwert ist nach der Dauer des Erbbaurechts auf den Erbbauberechtigten und den Erbbauverpflichteten aufzuteilen. Dem Erbbauberechtigten steht i.d.R. das Gebäude und ein Anteil am Wert des Grund und Bodens zu, abgestuft nach der Restlaufzeit des Erbbaurechts. Der danach verbleibende Anteil am Gesamtwert stellt den Wert des erbbaurechtsbelasteten Grundstücks dar. Auch hier gehörten das Recht auf den Erbbauzins und der Anspruch auf Zahlung der Erbbauzinsen neben dem Grundstückswert zur Bemessungsgrundlage für die Erbschaft- und Schenkungsteuer sowie die Vermögensteuer.

Wegen der Bewertung von Gebäuden auf fremdem Grund und Boden vgl. Anm. 114.

 

Rz. 4–6

Einstweilen frei.

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