Gürsching/Stenger, Bewertun... / a) Entwicklung
 

Rz. 212

Erstmals für die Hauptveranlagung der Vermögensteuer und Hauptfeststellung der Einheitswerte der gewerblichen Betriebe 1953 ist das Stuttgarter Verfahren erarbeitet und angewendet worden (Anteilsbewertungs-Richtlinien 1953 vom 14.2.1955 – AntBewR 1953). In Abkehr vom zuvor angewendeten Berliner Verfahren wird als gemeiner Wert nicht mehr der Mittelwert zwischen Vermögenswert und Ertragswert angesetzt. Nach dem Stuttgarter Verfahren wirkt sich der Substanzwert auf den gemeinen Wert der Anteile höher aus als der Ertragswert (s. unten Anm. 167). Zu den Gründen dieser Änderung s. Boettcher.

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