Reuber, Die Besteuerung der... / 13. Entgeltfortzahlung
 

Tz. 92

Stand: EL 115 – ET: 03/2020

Für Zwecke der Entgeltfortzahlung besteht eine Entgeltfortzahlungsversicherung. In der Entgeltfortzahlungsversicherung werden Verbände/Vereine mit nicht mehr als 30 Arbeitnehmern erfasst.

Durch diese Versicherung werden den Vereinen von den zuständigen Kassen in der Regel 50 % bis 80 % der Aufwendungen für die Entgeltfortzahlung an erkrankte Arbeitnehmer erstattet bzw. es werden 100 % Zuschuss zum Mutterschaftsgeld bzw. für die Dauer von Beschäftigungsverboten gewährt.

Die Erstattung wird auf Antrag gewährt und kann sofort nach geleisteten Entgeltfortzahlungen erfolgen.

 

Tz. 93

Stand: EL 115 – ET: 03/2020

Die Insolvenzgeldumlage beträgt seit 2018 0,06 % (2017: 0,09 %, 2016: 0,12 %). Für geringfügig Beschäftigte und Aushilfskräfte (Teilzeitbeschäftigte) ist die Entgeltfortzahlung ebenfalls gesetzlich vorgesehen. Die Umlagen sind auch vom Arbeitsentgelt bei 450 EUR (bis zum 31.12.2012: 400 EUR) und auch für kurzfristige Minijobs zu entrichten. Die Umlagesätze bestimmen sich sowohl für U1-Krankheit als auch für U2-Mutterschaft nach dem Beitragssatz der jeweiligen Krankenkasse sowie bei U1 zusätzlich danach, ob ein Standarderstattungssatz (70 %) oder ein höherer (80 %) oder niedrigerer Erstattungssatz (50 %) durch den Arbeitgeber gewünscht ist.

Dazu s. Aufwendungsausgleichsgesetz (AAG) und s. Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG).

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