Reuber, Die Besteuerung der... / 5.9 Förderung des Sports
 

Tz. 137

Stand: EL 107 – ET: 06/2018

Der Gesetzgeber hat in § 58 Nr. 8 AO (Anhang 1b) geregelt, dass neben dem unbezahlten Sport i. S. v. § 52 Abs. 2 Nr. 21 AO (Anhang 1b) auch der bezahlte Sport gefördert werden kann. Zur Definition des unbezahlten und bezahlten Sports s. "Sportliche Veranstaltungen".

Der Gesetzgeber bringt eindeutig und klar zum Ausdruck, dass der bezahlte Sport lediglich einen Nebenzweck darstellen darf. Anlässlich von sportlichen Veranstaltungen, die die Voraussetzungen des § 67a Abs. 1 AO (Anhang 1b) erfüllen (Zweckbetriebsgrenze unter 45 000 EUR), können auch bezahlte Sportler zum Einsatz kommen.

Diese Sportler können dann auch mit Mitteln, die für steuerbegünstigte satzungsmäßige Zwecke gedacht sind, bezahlt werden. Die Abdeckung von Verlusten aus Mitteln, die für steuerbegünstigte satzungsmäßige Zwecke gedacht sind (z. B. von Sportveranstaltungen, die dem Zweckbetrieb zuzuordnen sind), für Zweckbetriebssportveranstaltungen gefährden durch eine derartige Bezahlung der Sportler die Steuerbegünstigung wegen Gemeinnützigkeit nicht.

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