Reuber, Die Besteuerung der... / II. Klassisches Crowdfunding
 

Tz. 2

Stand: EL 117 – ET: 06/2020

Das "klassische" Crowdfunding wird regelmäßig durch Start-Up-Unternehmen eingesetzt, die diese Finanzierungsform als eine möglichst effiziente Form der Anlauffinanzierung nutzen. Die Unterstützer (Finanziers) dieses "klassischen" Crowdfundings erhalten für ihren Beitrag bei Erreichung des Finanzierungsziels regelmäßig eine Gegenleistung.

Diese besteht häufig in der Überlassung einer Ausfertigung des jeweiligen Projektergebnisses nach Beendigung der Projektphase (z. B. in Form eines technischen Wirtschaftsguts). Alternativ gibt es – bei einem Erfolg des Projekts – auch die Möglichkeit der Rückzahlung des eingesetzten Kapitals nebst einer Gewinnbeteiligung.

 

Tz. 3

Stand: EL 117 – ET: 06/2020

Ein Spendenabzug scheitert beim "klassischen Crowdfunding" regelmäßig deswegen, weil der Zuwendungsempfänger entweder nicht steuerbegünstigt ist oder weil der Zuwendende für seine Leistung eine Gegenleistung erhält – auf das Verhältnis von Leistung oder Gegenleistung kommt es dabei nicht an (BFH vom 25.08.1987, IX R 24/85, BStBl II 1987, 850 und vom 12.08.1999, XI R 65/98, BStBl II 2000, 65).

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