Reuber, Die Besteuerung der... / 2.3 Hinzuverdienstgrenze bei vorgezogenen Altersrentnern
 

Tz. 31

Stand: EL 119 – ET: 11/2020

Für Rentner*innen, die nach Erreichen der Regelaltersgrenze noch einer entgeltlichen Tätigkeit nachgehen, gibt es keine Hinzuverdienstgrenzen. Anders sieht es bei vorgezogenen Altersrentnern aus. Bei diesen ist während des Bezuges einer vorzeitigen Vollrente wegen Alters grundsätzlich ein zulässiger Hinzuverdienst von 6 300 EUR im Kalenderjahr zu beachten. Bei Überschreiten dieser Entgeltgrenze wird ein Teil des Hinzuverdienstes auf die Rente angerechnet. Übersteigt der anzurechnende Hinzuverdienst die Höhe der Vollrente, besteht kein Rentenanspruch mehr. Für das Jahr 2020 wurde im Rahmen des Sozialschutz-Pakets die Verdienstgrenze bei vorgezogenen Altersrenten von 6 300 Euro auf 44 590 EUR angehoben. Rentnerinnen und Rentner können daher bis zu 44 590 EUR im Kalenderjahr zu ihrer Rente hinzuverdienen, ohne dass diese gekürzt wird. Die Erhöhung der Verdienstgrenzen soll Personalengpässen entgegenwirken, die durch die Corona-Pandemie entstanden sind. Ab 2021 gelten wieder die bisherigen Grenzen.

Keine Änderungen gibt es hingegen bei den Hinzuverdienstregelungen für Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und bei der Anrechnung von Einkommen auf Hinterbliebenenrenten.

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