Reuber, Die Besteuerung der... / 2.2 Temporäre Erhöhung des Verlustrücktrags
 

Tz. 13

Stand: EL 119 – ET: 11/2020

Im Rahmen des Zweiten Corona-Steuerhilfegesetzes wurde der höchstmögliche Verlustrücktrag nach § 10d EStG (Anhang 10) für die Verluste der Jahre 2020 und 2021 in das Vorjahr von bisher maximal 1 Mio. EUR auf maximal 5 Mio. EUR erhöht. Bei einer Zusammenveranlagung erhöht sich der maximale Verlustrücktag von 2 Mio. EUR auf 10 Mio. EUR. Die Erhöhung des Verlustrücktrags auf 5 Mio. EUR für die Verluste in 2020 und 2021 gilt nach § 8 Abs. 1 KStG (Anhang 3) auch für Körperschaften.

Die in den Jahren 2022ff. erzielten Verluste können dann nur wieder bis max. 1 Mio. EUR, bzw. bis max. 2 Mio. EUR bei einer Zusammenveranlagung, in das Vorjahr zurückgetragen werden. Bei der Gewerbesteuer gibt es – wie bisher auch schon – keinen Verlustrücktrag.

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