Für den Sonderausgabenabzug dauernder Lasten ist der Todeszeitpunkt entscheidend. Bild: Haufe Online Redaktion

Das FG Münster hat entschieden, dass dauernde Lasten im Zusammenhang mit der Übertragung vermieteter Grundstücke, die aufgrund einer vor dem 1.1.2008 errichteten Verfügung von Todes wegen geleistet werden, nicht als Sonderausgaben abzugsfähig sind, wenn der Erbfall erst nach diesem Stichtag eingetreten ist.

Das FG Münster hat damit entschieden, dass der Sonderausgabenabzug sich nach dem zum Todeszeitpunkt geltenden Recht richtet. Die Revision zum BFH wurde zugelassen.

FG Münster, Urteil v. 13.12.2017, 7 K 572/16 F

Schlagworte zum Thema:  Sonderausgaben, Vermögensübertragung

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