Das FG Münster musste entscheiden, ob nicht entnommene Verschmelzungsgewinne tarifbegünstigt sind. Bild: mauritius images / Wolfgang Filser

Das FG Münster hat entschieden, dass nicht entnommene Gewinne nach § 34a EStG für außerbilanziell hinzuzurechnende Ergebnisse aus der Verschmelzung einer GmbH auf eine KG nicht tarifbegünstigt sind.

Durch eine Verschmelzung eines Teilbetriebs in eine KG kam es bei der Ermittlung des steuerlichen Gewinns der KG zu Erhöhungen nach §§ 4 und 7 UmwStG. Das Finanzamt berücksichtigte hierfür keine Tarifbegünstigung für thesaurierte Gewinne nach § 34a EStG, weil es sich um eine außerbilanzielle Hinzurechnung in Form einer "fiktiven Gewinnausschüttung" handele. Die Kläger vertraten die Auffassung, dass die Beträge zum laufenden Gewinn gehörten. Die Klage hatte keinen Erfolg. 

FG Münster, Urteil v. 28.8.2017, 3 K 1256/15 F

Schlagworte zum Thema:  Verschmelzung, Gewinn, Tarif

Aktuell
Meistgelesen