Das FG Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass ausnahmsweise den Großeltern das Kindergeld vorrangig zustehen kann und nicht den Eltern.

In dem Urteilsfall wurde das Kind tatsächlich überwiegend im Haushalt der Großeltern betreut und versorgt. Dies änderte sich auch nicht, als das Kind und die Mutter aus dem Haushalt der Großeltern ausgezogen sind. 

FG Rheinland-Pfalz, Urteil v.  29.8.2017, 4 K 2296/15, Pressemeldung v. 25.10.2017

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