28.08.2011 | Halbabzugsverbot

Keine Anwendung im Rahmen des § 17 EStG bei dem Anrechnungsverfahren unterliegenden Einnahmen

Bei der Ermittlung eines Auflösungsverlusts ist der Abzug von Erwerbsaufwand nicht begrenzt, wenn der Steuerpflichtige lediglich solche durch seine Beteiligung an der GmbH vermittelten Einnahmen erzielt hat, für die noch das Anrechnungsverfahren galt.

Entscheidungsstichwörter

Keine Anwendung des Halbabzugsverbots im Rahmen von § 17 EStG bei dem Anrechnungsverfahren unterliegenden Einnahmen

Leitsatz

Bei der Ermittlung eines Auflösungsverlusts i.S. von § 17 Abs. 1, 4 EStG ist der Erwerbsaufwand nicht gemäß § 3c Abs. 2 Satz 1 EStG begrenzt abziehbar, wenn der Steuerpflichtige lediglich solche durch seine Beteiligung an der GmbH vermittelten Einnahmen erzielt hat, für die noch das Anrechnungsverfahren galt.

Normenkette

EStG § 3 Nr. 40 Buchst. c, § 3c Abs. 2, § 17 Abs. 1, 4, § 52 Abs. 4b

KStG i.d.F. des StSenkG § 34 Abs. 10a Satz 1 Nr. 1

Verfahrensgang

Niedersächsisches FG vom 18. Mai 2010  2 K 61/09 (EFG 2010, 1588)

Urteil v. 6.4.2011, IX R 28/10, veröffentlicht am 24.8.2011

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