24.10.2013 | FG Pressemitteilung

Rückwirkende Rechnungsberichtigung zulässig

Finanzgericht lässt rückwirkende Rechnungsberichtigung zu
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Niedersächsische FG hat ernstliche Zweifel an der Rechtsauffassung der Finanzverwaltung geäußert, wonach eine Rechnungsberichtigung keine Rückwirkung entfalten könne.

Das FG entschied im Anschluss an die EuGH-Entscheidung „Pannon Gép" (EuGH, Urteil v. 15.7.2010, C-368/09) und „Petroma Transports" (EuGH, Urteil v. 8.5.2013, C-271/12), dass eine rückwirkende Rechnungsberichtigung in Betracht kommt, solange noch keine abschließende Entscheidung der zuständigen Finanzbehörde über den Vorsteuerabzug vorliegt und sofern das zunächst erteilte Dokument die Mindestangaben an eine Rechnung (Rechnungsaussteller, Leistungsempfänger, Leistungsbeschreibung, Entgelt, gesondert ausgewiesene Umsatzsteuer) erfüllt.

Das Niedersächsische FG hat die Beschwerde zum BFH nicht zugelassen.

Niedersächsisches FG, Beschluss v. 30.9.2013, 5 V 217/13

Schlagworte zum Thema:  Umsatzsteuer, Rechnung, Vorsteuerabzug

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