Was passiert mit dem Verlustabzug? Bild: Haufe Online Redaktion

Das FG Baden-Württemberg hat entschieden, dass bei Einbringung eines Betriebes von einer Kapital- in eine Personengesellschaft der bei der Kapitalgesellschaft vor Einbringung entstandene gewerbesteuerliche Verlustvortrag auf Ebene der Personengesellschaft weiterhin zu berücksichtigen ist.

Im Streitfall war der gesamte operative Geschäftsbetrieb der Kapitalgesellschaft eingebracht und von der Personengesellschaft fortgeführt worden. Das Recht zum Verlustabzug stehe in diesem Fall sachlich den an der Personengesellschaft beteiligten Mitunternehmern zu. Der entstandene Fehlbetrag könne daher nur insoweit abgezogen werden, wie er entsprechend dem Gewinnverteilungsschlüssel auf den oder die einbringenden Mitunternehmer entfalle.

FG Baden Württemberg, Urteil v. 30.1.2017, 10 K 3703/14 (Haufe Index 11200641)

Schlagworte zum Thema:  Gewerbesteuer, Verlustvortrag, Verlustabzug, Einbringung, Personengesellschaft

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