25.04.2011 | Rechtsprechung

Auslandsverlust nach § 2a EStG 2002: Kein negativer Progressionsvorbehalt (BFH)

Nach einem DBA steuerfreie negative ausländische Einkünfte i.S. des § 2a EStG 2002 sind auch nach dem Übergang von der sog. Schattenveranlagung zur sog. Hinzurechnungsmethode nicht im Wege des negativen Progressionsvorbehalts zu berücksichtigen.

Entscheidungsstichwörter

Kein negativer Progressionsvorbehalt für nach § 2a EStG 2002 nicht zu berücksichtigende Auslandsverluste

Leitsatz

Nach einem DBA steuerfreie negative ausländische Einkünfte i.S. des § 2a EStG 2002 sind auch nach dem Übergang von der sog. Schattenveranlagung zur sog. Hinzurechnungsmethode nicht im Wege des negativen Progressionsvorbehalts zu berücksichtigen.

Normenkette

EStG 2002 § 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 Buchst. a

EStG 2002 i.d.F. des JStG 2007 § 32b Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 Satz 1 Nr. 2

DBA-USA 1989 a.F. Art. 6, Art. 23 Abs. 3 Buchst. a

Verfahrensgang

FG Hamburg vom 26. April 2010  3 K 234/09 (EFG 2010, 1322)

Urteil v. 12.1.2011, I R 35/10, veröffentlicht am 20.4.2011

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