01.08.2014 | Zahlungsverkehr

SEPA-Übergangsfrist für Unternehmen endet heute

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Unternehmen und Vereine müssen ab heute (1.8.2014) bei Lastschriften und Überweisungen in Euro das SEPA-Verfahren anwenden. Die Übergangsfrist für Verbraucher läuft noch bis Februar 2016.

Unternehmen und Vereine, die noch nicht umgestellt haben, müssen mit Gebühren der Bank rechnen. Für Verbraucher gilt eine längere Frist: Sie dürfen noch bis zum 1.2.2016 ihre bisherige Kontonummer und Bankleitzahl nutzen.

Die für Lastschriften nötige Gläubiger-ID (Identifikationsnummer) wurde nach Angaben der Bundesbank von Ende Juli in Deutschland bisher 1.450.950 mal vergeben. Da es bundesweit 3,6 Mio. Unternehmen und knapp 600.000 Vereine gibt, scheint das wenig. Allerdings braucht nicht jedes Kleinunternehmen eine solche ID.

Erst vor wenigen Tagen hatte sich die Bundesbank zuversichtlich geäußert, dass die Umstellung auf SEPA in Deutschland weitgehend abgeschlossen sei. Im Juni 2014 wurde nach Angaben der Notenbank für 92,7 % aller Überweisungen in Deutschland das neue Verfahren genutzt. Bei den Lastschriften lag der SEPA-Anteil bei 84 %. Die Zahlen für Juli hat die Bundesbank noch nicht.

Der Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA („Single Euro Payments Area“) umfasst inzwischen 34 Länder, darunter die 28 EU-Staaten. Ziel ist, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen grenzüberschreitend zu standardisieren und so zu beschleunigen.

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