26.07.2011 | Kanzlei & Co.

Online-PR für Steuerberater: Nutzen Sie Presseportale!

Pressemitteilungen sind auch für die steuerberatenden Berufe ein wichtiger Baustein in der Öffentlichkeitsarbeit. Doch wo lassen sich mit Steuertipps verknüpfte Kanzleiinformationen wirksam platzieren? Lesen Sie, wie Steuerkanzleien Presseportale im Internet am nutzen können.

Viele Wirtschaftsjournalisten informieren sich auf freien Presseportalen im Internet. Solche Publikationsportale sind Online-Plattformen und digitale Archive für Pressemitteilungen. Ihr Service ist meist kostenfrei und kann von jedem genutzt werden, um Nachrichten schnell und unkompliziert über das Internet zu verbreiten. Pressemitteilungen erscheinen dabei zunächst auf der Website des Presseportals und werden zeitnah von Suchmaschinen gefunden und gelistet.

Welches Presseportal ist geeignet?

Mittlerweile existieren Hunderte von unterschiedlichen Presseportalen, von denen einige völlig kostenlos, andere teils kostenpflichtig sind. Kostenfreie, seriöse und derzeit stark frequentierte Presseportale sind beispielsweise

  • www.openpr.de
  • www.online-artikel.de
  • www.prcenter.de
  • www.firmenpresse.de
  • www.presseanzeiger.de
  • www.live-pr.com
  • www.portalderwirtschaft.de

Für alle Dienste ist in der Regel zuerst eine Registrierung als Nutzer notwendig. Achten Sie bei der Auswahl der Portale, auf denen Sie Ihre Meldung veröffentlichen wollen, auf die Anzahl, Qualität und Aktualität der dort bereits veröffentlichten Nachrichten. Außerdem ist eine hohe Zahl akkreditierter Journalisten von Vorteil. Vor allem aber sollten Sie nach Ihrem persönlichen Eindruck entscheiden: Sieht das Portal seriös und gepflegt aus und passt es zum Image Ihrer Steuerkanzlei? Besonders hilfreich ist es, wenn das Portal die Anzahl der Zugriffe auf Ihre Meldung anzeigt. So lässt sich später die Resonanz auf Ihre Nachrichten und Themen messen und vergleichen.

Tatsächlicher Nutzen von Presseportalen

Mangels direkter Ansprache von persönlich bekannten Redakteuren ist die Veröffentlichungschance vor allem in Printmedien jedoch eher gering. Die Portale werden im Sekundentakt mit Nachrichten gefüttert und durch die Schwemme der Meldungen haben themensuchende Journalisten es nicht leicht, gerade auf Ihre Pressemitteilung aufmerksam zu werden. Freie Presseportale sind deshalb nur eine sinnvolle Ergänzung der gesamten Pressearbeit und können letztlich nicht den persönlichen Kontakt mit Journalisten und Regionalmedien ersetzen.

Aber: Ihre Nachricht wird in der Welt des Internets breit gestreut und das hat den Vorteil, dass Sie und Ihre Steuerkanzlei bei Suchmaschinen wie Google weiter vorn gelistet werden. Durch regelmäßige Pressemitteilungen in Presseportalen können Sie sogar mehrmals auf der ersten Seite gelistet sein – ein Erfolg der nicht zu unterschätzen ist! Sie können erfahrungsgemäß damit rechnen, 48 bis 72 Stunden nach Veröffentlichung Ihrer Meldung im Google Ranking auf der ersten Seite zu sein.

Wieso ist Suchmaschinen-Ranking so wichtig?

Wer als Steuerberater in Suchmaschinen bei Suchanfragen, beispielsweise "Steuerberater + Thema" oder "Steuerberater + Fachgebiet + Stadt", auf den ersten Seiten zu finden ist, hat einen Vorsprung bei der Gewinnung neuer Mandanten. Heute nutzen nur noch die wenigstens das gedruckte Branchenbuch sondern googeln vielmehr nach einem passenden Steuerberater. Achten Sie deshalb neben dem nutzwertigen Inhalt Ihrer Pressemitteilung besonders auf entsprechende Keywords.

Fazit: Presseportale fürs Ranking und mehr

Die meisten Presseportale bieten gerade für die Dienstleistungsbranche mit beratenden Tätigkeiten wie Steuerkanzleien eine einfache Möglichkeit, sich eine gute Präsenz im Internet zu verschaffen. Wenn dann auch noch darauf geachtet wird, dass die Pressemitteilung aktuelle und hilfreiche Themen behandelt und anstatt platter, inhaltsloser Werbung vielleicht sogar einen steuerlichen Ratschlag "verschenkt", dann besteht durchaus die reelle Chance auf einen hochwertigen redaktionellen Beitrag. Lassen Sie sich diese Chance also nicht entgehen!

Ass. jur. Viola C. Didier

Aktuell

Meistgelesen