10.07.2013 | Staatsanwaltschaft

Noch keine Entscheidung über Anklage im Fall Hoeneß

Noch ist nicht sicher, ob Hoeneß vor Gericht muss.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Noch ist nicht entschieden, ob Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung angeklagt wird. Laut Auskunft von Oberstaatsanwalt Heidenreich vom 9.7.2013 dauern die Ermittlungen weiter an.

Im April waren die Ermittlungen der Münchner Staatsanwälte gegen Hoeneß wegen Steuerhinterziehung öffentlich bekanntgeworden. Der Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München hatte sich im Januar selbst bei den Finanzbehörden angezeigt.

Hoeneß war zuletzt bei der Vorstellung von Pep Guardiola am 24. Juni öffentlich aufgetreten. «Uli hat sich etwas zurückgezogen. Ich finde das klug und richtig. Ich wünsche und hoffe, dass die Geschichte gut für ihn ausgeht», sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in der «Bild»-Zeitung (Dienstag, 9.7.2013).

Vom Vorstand des FC Bayern war Hoeneß öffentlich wiederholt der Rücken gestärkt worden, ebenso vom Kontrollgremium. Der Aufsichtsrat hatte am 6. Mai nach Angaben des FC Bayern das Angebot des 61-jährigen Hoeneß abgelehnt, sein Amt als Vorsitzender des neunköpfigen Gremiums ruhen zu lassen, bis die Behörden über seine Selbstanzeige entschieden haben. Der Aufsichtsrat des FC Bayern hatte auch angekündigt, die Angelegenheit weiterhin zu beobachten "und sich bei Vorliegen neuer Erkenntnisse mit dem Thema zu befassen".

Schlagworte zum Thema:  Selbstanzeige, Steuerhinterziehung

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