13.11.2014 | Kanzleinachfolge

Landpraxen oft schwieriger zu verkaufen

Bild: Michael Bamberger

Beim Verkauf von Steuerkanzleien haben Fachleute ein Gefälle zwischen Stadt und Land festgestellt. Dies trifft selbst bei gut gehenden Landkanzleien zu - die Zahl der Interessenten ist oft spürbar geringer.

Inhaber von gutgehenden Steuerkanzleien wähnen sich auf der sicheren Seite. Den der Markt gilt als ausgesprochener Verkäufermarkt, Steuerpraxen sind begehrt sowohl bei Berufseinsteigern als auch bei wachstumsorientierten bestehenden Steuerkanzleien. Doch gilt des nicht für alle Kanzleien. Die Anzahl möglicher Kandidaten für eine Nachfolge variiert, je nach Lokalisierung der betreffenden Kanzlei auf der Deutschlandkarte, erheblich: Während Stadtkanzleien in den alten Bundesländern durchschnittlich unter zehn bis 25 Bewerbern auswählen können, wird die Palette bei Landkanzleien im Westen der Bundesrepublik oder auch in den Städten der neuen Bundesländer mit im Schnitt bis zu zehn Bewerbern schon enger.

Wer eine Steuerkanzlei in ländlichen Gebieten der neuen Bundesländer hat und verkaufen will, muss froh darüber sein, wenn er passende Interessenten findet: "Hier einen geeigneten Nachfolger zu finden, ist kein Zuckerschlecken: Häufig gibt es kaum Bewerber – der Vermittlungsprozess dauert bei Landkanzleien zwischen sechs Monaten und zwei Jahren", schildert Michael Loch, Geschäftsführer des Kölner Unternehmensvermittlers Glawe GmbH, seine Erfahrungen

 

Diese Meldung ist Teil unserer Serie rund um „Kanzleinachfolge und Kanzleikauf“. Sie entstand in Kooperation mit der Glawe GmbH, Köln.

Schlagworte zum Thema:  Kanzlei, Kanzleimanagement, Kanzleiorganisation

Aktuell

Meistgelesen