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Widerspruch gegen Beitragsbescheide 2011 der VBG

Der DStV rät zum Widerspruch auch gegen den Beitragsbescheid
Bild: Haufe Online Redaktion

Der DStV empfiehlt aktuell insbesondere auch denjenigen Berufsangehörigen, die bereits gegen den Veranlagungsbescheid 2011 der VBG Widerspruch erhoben haben, zur umfassenden Wahrung ihrer Rechte auch gegen den entsprechenden Beitragsbescheid Widerspruch einzulegen.

Einige Kolleginnen und Kollegen hatten zwar auf ihren Widerspruch gegen den Veranlagungsbescheid von der VBG die Mitteilung erhalten, dass ein Widerspruch gegen den Beitragsbescheid entbehrlich sei, sofern er sich gegen die angefochtene Veranlagung richte. Der DStV empfiehlt gleichwohl, auch in diesem Fall gegen den aktuellen Beitragsbescheid rechtswahrend Widerspruch einzulegen, dies insbesondere aufgrund der Tatsache, dass die Bescheide von der VBG mit einer entsprechenden Rechtsbehelfsbelehrung versehen wurden.

Die VBG hat zwischenzeitlich dem DStV gegenüber mitgeteilt, die Widersprüche aller insoweit betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu den Akten zu nehmen und sie bis zu einer Entscheidung in den laufenden Musterverfahren ruhend zu stellen.

Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass der Widerspruch nach § 86a Abs. 2 Nr. 1 SGG keine aufschiebende Wirkung entfaltet, sodass gleichwohl die Verpflichtung besteht, zunächst den im Bescheid ausgewiesenen Beitrag zu entrichten.

Über die weitere Entwicklung in den anhängigen Musterverfahren wird der DStV berichten.

Schlagworte zum Thema:  Sozialversicherung, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft

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