02.12.2014 | Kanzleinachfolge

Bürgschaft von Verkäufer kann Kanzleiverkauf beschleunigen

Bild: Haufe Online Redaktion

Für Kanzleiinhaber, die den Wert ihrer Kanzlei schnell realisieren möchten, ist es eine interessante Option, dem Käufer mit einer Bürgschaft zur Seite zu stehen.

Gerade wenn Berufseinsteiger eine Kanzlei erwerben möchten, gestaltet sich die Finanzierung häufig nicht leicht. 15 bis 20 Prozent Eigenkapital erwartet die KfW bei einer Kanzleifinanzierung – aus Sicht der deutschlandweit tätigen Kanzleivermittler der Glawe GmbH, Köln, ein guter Wert. Je nach angestrebter Umsatzgröße liegen 100.000 EUR also durchaus im Bereich, den ein potenzieller Erwerber nachweisen muss. Allerdings sind dies doch Mittel, über die der Berufsnachwuchs in der Regel selten verfügt. Kanzleiverkäufer sollten sich deshalb zur leichteren Realisierung einer Übertragung durchaus Gedanken machen, ob sie nicht selbst als Bürge zur Kaufpreisfinanzierung bereitstehen.

Für potenzielle Käufer empfiehlt es sich, mindestens drei Finanzierungsangebote einzuholen. Neben der eigenen Hausbank tut man gut daran, die Bank des Veräußerers zu konsultieren, ergänzt von einem Finanzierungsvorschlag eines dritten Kreditinstituts. "Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der Bank des Veräußerers, sie kennt die Kanzlei in der Regel gut, braucht deshalb weniger umfangreiche Unterlagen, fragt weniger nach und macht oft ein günstiges Angebot, weil die Geschäftsbeziehung erhalten werden soll", berichtet Glawe-Geschäftsführer Michael Loch. Ein weiterer Punkt betrifft das Tempo der Bearbeitung: "Die frühere Hausbank ist häufig schneller zu einer Entscheidung bereit."

 

Diese Meldung ist Teil unserer Serie rund um "Kanzleinachfolge und Kanzleikauf". Sie entstand in Kooperation mit der Glawe GmbH, Köln.

Schlagworte zum Thema:  Kanzleimanagement, Kanzleiorganisation, Kanzlei

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