Mit Schreiben v. 11.11.2021 (IV C 3 - S 2020/20/10029 :007) äußert sich das BMF ausführlich zu materiell-rechtlichen und verfahrensrechtlichen Fragen zum FZulG, zur ertragsteuerlichen Behandlung der Forschungszulage und zu EU-beihilferechtlichen Vorgaben, u. a.:

  • Abgrenzung der Aktivitäten, die unter die Definition von Forschung und Entwicklung (FuE) fallen;
  • Darstellung der verschiedenen Arten, in denen FuE-Vorhaben durchgeführt werden können (eigenbetriebliche FuE, Auftragsforschung und Kooperationsvorhaben), dabei u. a. Abgrenzung für den Konzernfall, wann FuE-Vorhaben als eigenbetriebliche Forschung und wann als Auftragsforschung zwischen verbundenen Unternehmen (nach § 290 Abs. 2 bis 4 HGB) gelten;
  • Definition des Beginns eines geförderten FuE-Vorhabens;
  • Vorgaben für die korrekte Ermittlung der förderfähigen Lohnaufwendungen;
  • Vorgaben für die sachgerechte Dokumentation der geleisteten Arbeitsstunden (nebst aktualisiertem Muster-Stundenzettel, Stand 12.11.2021);
  • Ausführungen zum vorgelagerten Antrag auf Ausstellung einer FuE-Bescheinigung bei der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (1. Stufe);
  • Ausführungen zum (einheitlichen) Antrag (Antrag auf Forschungszulage, 2. Stufe);
  • Ausführungen zur bilanziellen Behandlung der Forschungszulage;
  • Ausführungen zur Einhaltung der Transparenzverpflichtung aus § 9 der Allgemeinen Gruppenfreistellungs-Verordnung der EU (Veröffentlichung von Anspruchsberechtigten, die mehr als 500.000 EUR Forschungszulage erhalten, auf einer Plattform der EU-Kommission unter Nennung u. a. des Namens).
 
Hinweis

Die bisherigen FAQ zum FZulG wurden zunächst offline gestellt. Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses (29.11.2021) war noch keine überarbeitete Fassung verfügbar.

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