Das BMF hat am 2.11.2020 ein neues BMF-Schreiben veröffentlicht, dass sich mit der umsatzsteuerrechtlichen Behandlung von Einzweck- und Mehrzweck-Gutscheinen befasst.[1] Der Zweck besteht darin, den zur Umsetzung der Gutschein-Richtlinie[2] zum 1.1.2019 eingeführten § 3 Abs. 13 bis 15 UStG näher zu erläutern. Das Schreiben ist recht umfangreich und mit zahlreichen Beispielen ausgeschmückt. Auf den ersten Blick möchte man vermuten, dass damit alle Fragestellungen rund um das Thema Gutscheine einer Antwort zugeführt wurden. Tatsächlich handelt das BMF-Schreiben jedoch nicht alle Fragestellungen ab. Insbesondere die weniger eindeutigen Fälle, wann überhaupt ein Gutschein vorliegt, hätten noch weiter ausgeführt werden können. Der nachfolgende Beitrag befasst sich in diesem Zusammenhang mit der umsatzsteuerrechtlichen Einordnung von Städte-Cards und den Leistungsbeziehungen, die dabei von Relevanz sind.

[2] Richtlinie (EU) 2016/1065 des Rates v. 27.6.2016 zur Änderung der Richtlinie 2016/112/EG hinsichtlich der Behandlung von Gutscheinen, im nachfolgenden: Gutschein-Richtlinie.

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