Stand: EL 107 – ET: 06/2018

Vereine, die die Tierzucht fördern, können grundsätzlich als steuerbegünstigten Zwecken dienende Körperschaft anerkannt werden (s. § 52 Abs. 2 Nr. 23 AO, Anhang 1b). Der Gesetzgeber fordert aber als Bedingung, dass keine eigenwirtschaftlichen Zwecke verfolgt werden, weil sonst gegen den Grundsatz der Selbstlosigkeit (s. § 55 Abs. 1 AO, Anhang 1b) verstoßen würde.

Bei Imkervereinen gilt das gleiche wie bei allen Pflanzen- und Tierzuchtvereinen. Sie können dann nicht als gemeinnützig anerkannt werden, wenn sich gewerbliche oder berufsmäßige Züchter zusammenschließen.

Literatur:

Alber in Dötsch/Pung/Möhlenbrock, Die Körperschaftsteuer, § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG, Tz. 35, 89. EL April 2017, Stuttgart; Buchna/Leichinger/Seeger/Brox, Gemeinnützigkeit im Steuerrecht, 11. Aufl., Achim 2015, Tz. 2.2, 81.

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