Rn. 96

Stand: EL 122 – ET: 06/2017

Nur der StPfl, der die Aufwendungen für die Dienstleistungen zur Kinderbetreuung getragen hat, kann sie als BA geltend machen, Rz 11 des BMF v 19.01.2007, BStBl I 2007, 184.

 

Rn. 97

Stand: EL 122 – ET: 06/2017

Zahlt ein unterhaltsverpflichteter Elternteil (A), der nicht mit dem Kind in einem Haushalt lebt, Kinderbetreuungskosten an eine externe Betreuungsstelle, stellt sich die Frage, ob der erwerbstätige Elternteil (B), der mit dem Kind in einem Haushalt lebt, diese Aufwendungen nach den Grundsätzen über die Berücksichtigung von Drittaufwand als BA abziehen kann. Dies ist für den Fall des abgekürzten Zahlungswegs zu bejahen, nicht aber dann, wenn der Betreuungsvertrag von dem Elternteil (A), der nicht mit dem Kind in einem Haushalt lebt, abgeschlossen wird. Drittaufwendungen durch Abkürzung des Vertragsweges sind nur bei Geschäften des täglichen Lebens, nicht aber bei Dauerschuldverhältnissen zu berücksichtigen, vgl BFH v 24.02.2000, IV R 75/98, BStBl II 2000, 314.

 

Rn. 98

Stand: EL 122 – ET: 06/2017

Bei Elternteilen, die zusammenleben u beide erwerbstätig sind, sollen die Aufwendungen je zur Hälfte bei der Einkünfteermittlung der beiden Eltern zu berücksichtigen sein, vgl Rz 11 des BMF v 19.01.2007, BStBl I 2007, 184, sofern keine andere Aufteilung gewählt wird.

 

Rn. 99-110

Stand: EL 122 – ET: 06/2017

vorläufig frei

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