Rn. 138

Stand: EL 122 – ET: 06/2017

Bei verheirateten Eltern, die nach § 26b EStG zusammen zur ESt veranlagt werden, kommt es in Bezug auf den Abzug der Kinderbetreuungskosten nicht darauf an, wer die Aufwendungen getragen hat, R 10.1 EStR 2005; BMF v 19.01.2007, BStBl I 2007, 184 Rz 33. Erfolgt eine getrennte Veranlagung nach § 26a EStG, werden die Aufwendungen zunächst wie bei der Zusammenveranlagung ermittelt u sodann bei jedem Elternteil zur Hälfte abgezogen, sofern nicht die Elternteile einvernehmlich eine andere Aufteilung beantragen, § 26a Abs 2 S 1 EStG.

Sind die Eltern nicht verheiratet, ist derjenige Elternteil zum Abzug der Kinderbetreuungskosten als SA berechtigt, zu dessen Haushalt das Kind gehört. Gehört das Kind zu beiden Haushalten der nicht verheirateten Eltern, kann jeder Elternteil seine eigenen tatsächlichen Aufwendungen nur bis zur Höhe des hälftigen Abzugshöchstbetrags geltend machen, BMF v 19.01.2007, BStBl I 2007, 184 Rz 34, es sei denn, dass die Eltern einvernehmlich eine andere Aufteilung des Abzugshöchstbetrags wählen u diese dem FA mitteilen.

 

Rn. 139-140

Stand: EL 122 – ET: 06/2017

vorläufig frei

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