Rn. 2

Stand: EL 150 – ET: 04/2021

Überblick über die Änderungen des § 32b EStG seit 2000 (davorliegende Änderungen der Vorschrift werden aus Aktualitätsgründen nicht mehr dargestellt):

  • SeuchenrechtsneuordnungsG (v 20.07.2000, BGBl I 2000, 1045): § 32b Abs 1 Nr 1 Buchst e EStG verweist ab VZ 2001 auf das InfektionsschutzG.
  • SteuersenkungsG (StSenkG v 23.10.2000, BGBl I 2000, 1433): Erfassung der außerordentlichen Einkünfte gemäß § 32b Abs 2 Nr 2 EStG ab VZ 2001 mit einem Fünftel (früher: keine Erfassung).
  • SteueränderungsG 2001 (StÄndG 2001 v 20.12.2001, BGBl I 2001, 3794): bezog in § 32b Abs 1 Nr 1 Buchst a EStG aE noch Leistungen nach § 10 SGB III, die dem Lebensunterhalt dienen, in den Progressionsvorbehalt mit ein.
  • 5. G zur Änderung des Steuerbeamten-AusbildungsG und zur Änderung von SteuerG (v 23.07.2002, BGBl I 2002, 2715): Änderung der Verweisung in § 32b Abs 1 Nr 3 EStG nunmehr auf § 50 Abs 5 S 2 Nr 2 EStG.
  • Zweites G für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (v 23.12.2002, BGBl I 2003, 4621): Einbeziehung in § 32b Abs 1 Nr 1 Buchst a EStG der Zuschüsse zum Arbeitsentgelt in den Progressionsvorbehalt.
  • G zur Förderung von Kleinunternehmern und zur Verbesserung der Unternehmensfinanzierung (KleinunternehmerförderungsG v 31.07.2003, BGBl I 2003, 1550): Herausnahme des Überbrückungsgeldes (§ 57 SGB III) und der aus den Landesmitteln ergänzten Leistungen aus dem Europäischen Sozialfonds zur Aufstockung des Überbrückungsgeldes nach SGB III oder AFG aus dem Progressionsvorbehalt.
  • Zweites G zur Änderung steuerlicher Vorschriften (StÄndG 2003 v 15.12.2003, BGBl I 2003, 2645): mit Anfügung einer Regelung über die Zurechnung des Insolvenzgeldes, das nach § 188 SGB III einem Dritten zusteht; Entfall der Worte "mit Ausnahme des Insolvenzgeldes" in § 32b Abs 3 S 1 (Bescheinigungspflicht der Sozialversicherungsträger) wegen Neuschaffung des § 32b Abs 4 EStG; Einfügung eines § 32b Abs 4 EStG für die Datenübermittlung zwischen der Bundesagentur für Arbeit an die "amtlich bestimmte Übermittlungsstelle".
  • Gesetz zur Einführung des Elterngeldes (v 05.12.2006, BGBl I 2006, 2748): Streichung des Wortes "oder" in § 32b Abs 1 Nr 1 Buchst i EStG und Einbeziehung des Elterngeldes in den Progressionsvorbehalt durch Schaffung eines neuen § 32b Abs 1 Nr 1 Buchst j EStG (Art 2 Abs 6 Nr 2 des G) ab 01.01.2007 (Art 3 Abs 1 des G).
  • JahressteuerG 2007 (JStG 2007 v 13.12.2006, BGBl I 2006, 2878): kein Progressionsvorbehalt für Einkünfte, die nach sonstigen zwischenstaatlichen Übereinkommen steuerfrei sind und nach diesem Übereinkommen nicht unter dem Vorbehalt der Einbeziehung bei der ESt-Berechnung stehen (§ 32b Abs 1 Nr 2 EStG); Erweiterung des Progressionsvorbehalts durch die Nr 4 und 5 des § 32b Abs 1 EStG; redaktionelle Folgeänderung in § 32b Abs 2 S 1 Nr 2 EStG: Berücksichtigung des ArbN-Pauschbetrages und übersteigender WK bei der Berechnung des Progressionsvorbehalts in § 32b Abs 2 S 2 EStG ab VZ 2007 (Art 1 Nr 19, Art 20 Abs 6 JStG 2007).
  • JahressteuerG 2008 (JStG 2008 v 20.12.2007, BGBl I 2007, 3150): Einfügung "der RVO" in § 32b Abs 1 Nr 1b EStG; Aufhebung des § 32b Abs 1 Nr 1 Buchst i EStG (Vorruhestandsgeld); in § 32b Abs 1 Nr 5 EStG Aufhebung des Satzteils "wenn deren Summe positiv ist"; Neufassung des § 32b Abs 3 EStG; Aufhebung des § 32b Abs 4 EStG (Art 1 Nr 11) mit Anwendungsregelung in § 52 Abs 43a EStG.
  • JahressteuerG 2009 (JStG 2009 v 19.12.2008, BGBl I 2008, 2794): Verweisanpassungen in § 32b Abs 1 S 1 EStG und in § 32b Abs 1 Nr 5 EStG auf nunmehr § 50 Abs 2 S 2 Nr 4 EStG (ab VZ 2009, Art 39 Abs 8 JStG 2009); Ausnahmen vom positiven und negativen Progressionsvorbehalt in § 32b Abs 1 Nr 3 S 2ff EStG aus europarechtlichen Gründen, nämlich der erforderlichen Neuregelung des § 2a EStG (Art 1 Nr 15, Art 39 Abs 5 JStG 2009, ab VZ 2008).
  • G zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt (v 20.12.2011, BGBl I 2854): Anpassung des Verweises auf die Abtretung von Insolvenzgeld von § 188 SGB III aF auf § 170 SGB III nF (Art 20 Nr 2, anzuwenden ab 01.04.2012, Art 51 Abs 1 des G). Dazu s Rn 100h.
  • Amtshilferichtlinie-Umsetzungsgesetz (AmtshilfeRLUmsG v 26.06.2013, BGBl I 2013, 1809): Vermeidung von Steuergestaltungsmöglichkeiten bei den sog Gold-(finger-)fällen durch Art 2 Nr 14b des G, erstmals anzuwenden auf nach dem 28.02.2013 angeschaffte/hergestellte/ins BV eingelegte WG, s Art 2 Nr 39i des G). Dazu s Rn 126a-126c.
  • G zur Anpassung des nationalen Steuerrechts an den Beitritt Kroatiens zur EU und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (v 25.07.2014, BGBl I 2014, 1266): Änderung des § 32b Abs 1 Nr 1 EStG durch Art 3 Nr 3 des G (rein redaktionelle Änderungen wegen Streichung verschiedener sozialrechtlicher Vorschriften, s BT-Drucks 18/1529, 64f) ab VZ 2015 (Art 3 Nr 8 des G = § 52 Abs 1 S 1 EStG idF des G); Aufhebung des § 32b Abs 2 S 2 u 3 EStG durch Art 2 Nr 15 des G (redaktionelle Anpassung wegen Aufhebung des § 32c EStG, s BT-Drucks 18/1529, 55) ab VZ 2015 (Art 3 Nr 34 des G = § 52 Abs 1 S 1 EStG idF des G).
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