Rn. 27

Stand: EL 150 – ET: 04/2021

Da regelmäßige Anpassungen des Jahresbetrags einer Rente in vollem Umfang und nicht nur mit einem Teilbetrag der nachgelagerten Besteuerung nach § 22 Nr 1 S 3 Buchst a Doppelbuchst aa EStG unterliegen (vgl § 22 Nr 1 S 3 Buchst a Doppelbuchst aa S 7 EStG), verlangt § 22a Abs 1 Nr 2 S 2 EStG, dass der darauf beruhende Teil der Rente gesondert auszuweisen ist. Dementsprechend fordert die FinVerw neben der Mitteilung der im jeweiligen Jahr bezogenen Rentenbeträge auch die Angabe der Anpassungsbeträge, die grds entsprechend der Regelung in § 22 Nr 1 S 3 Buchst a Doppelbuchst aa S 5 EStG jeweils bezogen auf das Jahr, das auf das Jahr des Rentenbeginns folgt, zu berechnen sind (BMF v 07.12.2011, BStBl I 2011, 1223 Rz 65ff).

§ 22a Abs 1 S 1 Nr 2 S 2 EStG ist durch die Neuregelungen zum 01.01.2017 und zum 01.01.2019 (s Rn 10) nicht betroffen.

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