In Zeile 16 wird gefragt, ob ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb unterhalten wird. Der Vordruck enthält Erläuterungen zum Begriff des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs. Liegt ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb vor, tritt Steuerpflicht ein, wenn der Gewinn des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs den Freibetrag von 5.000 EUR nach § 24 KStG bzw. § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 GewStG übersteigt. Ist das der Fall, sind Einnahmen und Ausgaben für jeden wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gesondert zusammenzustellen. Betragen die Bruttoeinnahmen eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs 17.500 EUR oder mehr, ist zusätzlich der Vordruck EÜR mit der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG abzugeben.[1] In diesem Fall besteht nach § 60 Abs. 4 EStDV die Verpflichtung, einen amtlich vorgeschriebenen Vordruck (Anlage EÜR) zu verwenden. Diese Verpflichtung beruht auf einer gültigen Rechtsgrundlage.[2] Wenn die Bruttoeinnahmen weniger als 17.500 EUR betragen, kann der Gewinn formlos ermittelt werden. Ist der Gewinn eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs steuerpflichtig, ist eine Steuererklärung auf dem Formular KSt 1 B abzugeben.

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